1995: Kirkehistoriske Samlinger
Artikler

Var Christian IIs kirkepolitik lutheransk?

Publiceret 15.12.1995

Citation/Eksport

Svendrup, Torben. 1995. “Var Christian IIs Kirkepolitik Lutheransk?”. Kirkehistoriske Samlinger, december, 31-43. https://tidsskrift.dk/kirkehistoriskesamlinger/article/view/151393.

Resumé

Dieser Artikel hat seinen Ausgangspunkt in meiner Ph. D Abhandlung über »Christian den Zweiten und seine Kirchenpolitik«. Die Grundide des Artikeles war, nicht zu untersuchen was er dachte, sondern die Politik in »Chistian den Zweiten und seine Kirchenpolitik« darzustellen. Das Tema wurde zuletzt 1917 von dem sehr kompetenten Kirchenhistoriker J. Oskar Andersen in »Overfor Kirkebruddet« eingehend behandelt. Damals, 1917 bis heute, ist viel geschehen. Beispielsweise haben wir jetzt ein ganz anderens Quellenmaterial, was zur folge hatte, dass wir über Christian den Zwieten und seine Gesetzgebung genauestens bescheid wissen. Der Fund von Mogens G0yes Eksemplar »Landlov« (Landesgesetze), hat dazu beigetragen, dass unser heutiges Wissen über die Gesetzgebungen des Königs viel umfassender ist. Dieser Artikel hat seinen Ursprung gerade in diesen Gesetzgebungen. Es wird verdeutlicht, dass nicht der König selbst der Urheber der Gesetze ist, sondern ein Kreis von aussenstehenden og nahen Radgebern grossen Einfluss auf diese Arbeit gehabt haben. Der Artikel verdeutlicht, dass der Hauptverantwortliche hinter diesen Gesetsgebungen der Bürgermeister von Malmö Hans Mikkelsen war. Aber auch der Reformkatolik Poul Helgesen hat dazu beigetragen, wie auch der Wittenberg Theologe Karlstadt als Ratgeber in der Auserbeitung der Gesetze beteiligt war. Es legt fest, dass es eine Entwicklung innerhalb der Gesetzgebungen des Königs gab. Wir kennen die Aussgabe vom »Bylov« (Städterechte) und zwei vom »Landlov« (Landrechte). Speziell in der zwiten Ausgabe von »Landloven« (Landrechte) (Uldall) wird deutlich, dass es eine Verschärfung der kirchlichen Gesetzgebung zugunsten der Auffassungen der Wittenberg Theologen ist. Der Artikel weisst darauf hin, dass Luthers Brief an den deutschen Adel, die zweite Ausgabe von »Landlov« (Landrechte) beeinflusst hat, nämlich im Verhältniss zu, ob Priester heitraten sollten. Diese Entwicklung in der Kirchenpolitik des Königs, ist auch eine Entwicklung die Luther selbst machte. Von der Absicht die Kirchen zu modernisieren, führte die Entwicklung den Köning dahin, mit der Pabstkirche zu brechen, und eine Landeskirche auf einer anderen Grundlage zu schaffen. Vieles deutet deshalb daraufhin, dass Christian der Zweite in der letzten Periode seiner Regierungszeit der Auffassung war, das die Kirche sich zugunsten der lutherianischen Richting verändern sollte.